Es kann nicht immer nur ums Wetter gehen!

@GehaltVoll

Es kann nicht immer nur ums Wetter gehen?

Das ist doch klar! Warum muss ich das hier extra erwähnen?

Ich nutze das Wetter als Einstieg in den Beitrag. So wie es oft auch der Beginn von Smalltalk ist.

Für Smalltalk oder eben Alltagsgespräche eignen sich in erster Linie unverfängliche Themen. Tiefschürfende Gespräche sind nicht immer gut geeignet, um ein wenig die sozialen Kontakte zu Nachbarn und Kollegen zu pflegen. Selbst bei Freunden und in der Familie darf es ruhig auch leichtere Gespräche geben.

Vorallem, wenn wir uns mit Menschen unterhalten, denen wir gerade erst begegnet sind, dient der Smalltalk dem Kennenlernen.

In einer Unterhaltung wurde neulich die Frage aufgeworfen, ob in den Sozialen Medien der Smalltalk nicht Zeitverschwendung sei.

Sicher kann man hierzu unterschiedlicher Ansicht sein. Ein wichtiger Aspekt hierbei ist die Absicht, die mit einem Profil oder einer Seite auf Facebook, Instagram und co verfolgt wird. Soll der private Alltag dokumentiert werden, geht es um ein bestimmtes Projekt oder soll ein Unternehmen vorgestellt werden.

Ich halte eine gute Mischung für den richtigen Weg.

Immer nur all zu seichte Themen werden genauso schnell langweilig, wie ständig nur Tiefgreifendes bald anstrengend wird.

Wahrscheinlich gibt es zum optimalen Verhältnis zwischen leichter Unterhaltung und feinsinnigen Inhalten, reichlich Untersuchungen und Erkenntnisse. Wenn man sein eigenes Medienverhalten beobachtet, wird jedem sicher bald auffallen, worauf es einem persönlichen ankommt. Das könnten wir dann versuchen umzusetzen.

Natürlich unterscheiden wir uns in dieser Hinsicht. Auf diese Weise wird aber auch gleich das „richtige“ Publikum angesprochen. 

Mit richtig meine ich in diesem Fall einfach die Menschen, die auf einer ähnlichen Wellenlänge sind. 

Durch einen authentischen Auftritt, sprechen wir automatisch die jenigen besonders an, denen unsere Inhalte auch etwas bringen.

Dabei muss es sich noch nicht einmal um die gleichen Interessen handeln, im Gegenteil. Wenn wir unsere Themen authentisch präsentieren, ohne ein Schema F, dann können wir dazu inspirieren, über den Tellerrand hinaus zu blicken. … zum authentischen Auftritt ein anderes Mal mehr.

Lange Rede kurzer Sinn:

Ich bin überzeugt, dass es um die Abwechslung geht.

Unternehmen, Projekte und Produkte sollten natürlich durch gut verständliche Informationen vorgestellt werden. Hin und wieder aber ein humorvoller Beitrag ist sicher sehr bereichernd.

Bei einem privaten Profil oder wenn man seine Hobbys und Interessen zeigen möchte, wird das Bild durch das ein oder andere ernste Thema abgerundet.

Die Sozialen Medien sind ein bisschen so wie ein Spielfeld. Techniken sind hilfreich, aber manchmal muss man einfach mal was ausprobieren.

Ich wünsche Euch viel Freude dabei!

Alles Liebe,

Ina

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