@GehaltVoll @Das schau ich mir an @Kräuterweib vom Bärenstein

Was soll das eigentlich immer heißen?
Wie soll man sich eine Auszeit von seinem Leben nehmen?
Ja, in etwa solche Sätze sind oft von mir gekommen.
Inzwischen weiß ich es besser. Mein Körper bringt mir bei, wie wichtig es ist manchmal Abstand von einigen Dingen im Leben zu nehmen. Leider bin ich in dieser Hinsicht ein langsamer Lerner.
Wir sind alle sehr unterschiedlich und unsere Leben sind unterschiedlich.
Daher gibt es keine pauschalen Empfehlungen, wie oft, wie lang und wodurch wir am Besten Abschalten können.
Dem einen genügt es einmal im Jahr in den Urlaub zu fahren und ein anderer braucht tägliche Auszeiten.
Euch fällt vielleicht schon auf, dass mir verschiedene Worte einfallen und ich im Grunde immer das gleiche meine.
Auszeit – Abstand – Abschalten … es geht darum, das Nervensystem in Ruhe zu bringen und das innere Karussell anzuhalten.
Auf diesem Karussell fahren die Sorgen, der Alltag, die Termine, alles was zu Erledigen ist, all das ganze „Ich muss noch!“
Ich bin schon einigen Menschen begegnet, die haben einen natürlichen Instinkt dafür, ihr Leben ausgeglichen zu gestalten.
Sie machen einfach eines nach dem anderen, zwischendurch halten sie inne und dann geht es weiter. Einfach so, ohne einen Gedanken darauf zu verschwenden, dass sie Auszeiten brauchen.
Hach, beneidenswert!
Für uns andere ist es ratsam, immer wieder ganz bewusst die Stop-Taste zu drücken, damit wir es nicht vergessen.
Sonst läuft das Lager heiß!
Wie ich schon sagte, da wir so unterschiedlich sind, muss da jeder seinen richtigen Weg finden. Vielleicht ist es auch gut, etwas Hilfe dafür zu suchen.
Bei vielen sieht man den Stress sehr deutlich, weil sie von einem Termin zum anderen, von der einen Aufgabe zur nächsten hassten. Was in deren Köpfen und Gefühlen noch zusätzlich abläuft, kann man nur raten.
Im Grunde besteht aber kein wesentlicher Unterschied zu Menschen wie mir.
Ich gehöre nicht zu den Getriebenen im Außen, bei mir spielt sich das Treiben im Inneren ab.
Ohne Unterlass laufen meine Gedanken an dies und das und jenes noch und auch das andere darf ich nicht vergessen! Die ganzen Aufgaben des Alltags kommen noch dazu.
Mein Tag braucht daher einiges an Struktur, damit ich den Verstand nicht verliere und um überhaupt mal ins Tun zu kommen.
Am wichtigsten sind mir die täglich angewendeten Techniken, um diese Flut an Gedanken an mir vorbei ziehen zu lassen und um mich zu fokussieren.
Meditation, Gymnastik, der Kaffee am Morgen sind kleine Rituale, bei denen ich meinen Gedanken nicht zuhöre. Das musste ich nach und nach lernen. Irgendwann hatte ich es verlernt und gerade eigne ich es mir wieder an.
Ganz besonders wirksam ist, wenn ich mich einfach nur auf die Natur konzentriere und mir bewusst mache, dass ich ein Teil davon bin.Ich erkenne das Wirken in der Natur – all das Werden und Vergehen und wie wohlwollend das immer ist. Dann fühle ich mich geliebt vom Leben selbst. Dann bin ich ganz erfüllt vom Sein – mehr Abstand zum Trubel in meinem Kopf kann ich nicht bekommen. Dann bin ich ganz in meinem Herz!
Ich erkenne das Wirken in der Natur – all das Werden und Vergehen und wie wohlwollend das immer ist. Dann fühle ich mich geliebt vom Leben selbst. Dann bin ich ganz erfüllt vom Sein – mehr Abstand vom Trubel in meinem Kopf kann ich nicht bekommen. Dann bin ich ganz in meinem Herzen!❤️
Ich wünsche Euch allen dieses Gefühl!
Journaling und ein Glücks-Tagebuch helfen mir, mich zu fokussieren aber es ist auch ein Wunderwerk für mein geistiges und emotionales Wohlergehen.
In mein Glücks-Tagebuch schreibe ich jeden Abend mindestens fünf schöne Dinge, die mir an diesem Tag begegnet sind. Es dürfen auch Kleinigkeiten sein.
Sport, Tanzen und dergleichen kann fantastisch sein um mal den Kopf frei zu bekommen.
Ein gutes Buch kann uns in andere Welten bringen.
Spieleabende mit Freunden, ein Spaziergang im Wald, Eisbaden, Haustiere, alle Arten an Hobbys sorgen für Abwechslung und lassen uns zu Ruhe kommen.
Das passive Berieseln lassen vorm Fernseher und dergleichen scheint weniger gut geeignet.
Auch das Zocken am Computer und so ist wenig hilfreich.
Das liegt daran, dass unser Nervensystem weiter auf Hochtouren gehalten wird.
Auszeiten, die auch mal länger dauern sind oft sehr erholsam. Kein Wunder also, dass viele von uns ihren Urlaub brauchen.
Es muss auch nicht das ganze Leben pausiert werden … ist ja auch schwer umzusetzen.
Von einzelnen Aspekten können wir Abstand nehmen. Selbst von Dingen, die uns eigentlich Spaß machen sollten wir uns manchmal etwas erholen.
Mit umso mehr Freude und Elan kann es danach weiter gehen!
Ich wünsche uns allen, dass wir ein gutes Gleichgewicht zwischen Aktivität und Erholung finden!
Für Körper und Geist ist dies sehr wichtig und gerade die moderne Zeit ist eine große Herausforderung in dieser Hinsicht.
Alles Liebe,
Ina
